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Kanton Autobahnverbindung

A2-A13: Region fordert spätestens 2045

Die regionalen Verkehrskommissionen des Bellinzonese und des Locarnese fordern vom Bund, die Autobahnverbindung A2-A13 nicht über das Jahr 2045 hinaus zu verschieben, nachdem eine Verzögerung bis 2055 im Raum stand.

von Redazione 16. September 2026 2 Min. Lesezeit

Die regionalen Verkehrskommissionen des Bellinzonese und des Locarnese haben gemeinsam Stellung bezogen zur Autobahnverbindung A2-A13: Das Projekt dürfe nicht über das Jahr 2045 hinaus verschoben werden. Die Stellungnahme erfolgt, nachdem der Bund die Möglichkeit ins Spiel gebracht hatte, die Realisierung über 2050 hinaus zu verschieben, allenfalls bis 2055.

Die beiden Kommissionen beunruhigt zudem die Forderung der Bundesämter, den Vergleich zwischen der Linienführung am linken und jener am rechten Ufer der Magadino-Ebene erneut zu vertiefen. Für Bellinzonese und Locarnese wurden die Alternativen bereits seit Jahrzehnten analysiert, mit Studien, die Millionen von Franken gekostet haben, und einem langen politischen und territorialen Abstimmungsprozess.

Der auf dem Gebiet erreichte Konsens

Mattia Lepori, Gemeinderat von Bellinzona und Präsident der regionalen Verkehrskommission des Bellinzonese, erklärte gegenüber SEIDISERA: "Quello che vogliamo evitare è che il dibattito pubblico venga riaperto quando c'è un consenso già ampio verso un'opera necessaria" ("Was wir vermeiden wollen, ist, dass die öffentliche Debatte neu eröffnet wird, obwohl bereits ein breiter Konsens für ein notwendiges Werk besteht"). Laut Lepori dürfe der zeitliche Horizont nicht um weitere zehn Jahre verschoben werden: Die Forderung an den Bund laute, den Zeithorizont 2045 zu bestätigen.

Das von den beiden Kommissionen unterstützte Projekt ist die Variante PG USTRA am linken Ufer. Lepori erinnert daran, dass die politische Begleitgruppe bereits mit dem Bundesamt für Strassen zusammengetroffen sei, das von der Qualität dieser Lösung überzeugt gewirkt habe. Die Variante am rechten Ufer sei auf Wunsch des Bundesamts für Umwelt wieder auf den Tisch gekommen.

Aus dem Locarnese kommt ein Verweis auf die lange Geschichte des Projekts. Die Agglomeration ist die einzige in der Schweiz ohne direkten Anschluss ans nationale Autobahnnetz. Der Stadtpräsident von Locarno, Nicola Pini, Präsident der regionalen Verkehrskommission des Locarnese, erinnert daran, dass in der Nationalstrassenplanung seit 60 Jahren darüber gesprochen werde.

Für Pini handelt es sich nicht um einen Netzausbau, sondern um die Vollendung eines seit Jahrzehnten vorgesehenen Vorhabens. Die Befürchtung ist, dass ein neuer Vergleich der Linienführungen die Zeit weiter verlängert und den auf dem Gebiet erreichten Konsens schwächt. "Il Locarnese ha bisogno di questo collegamento" ("Das Locarnese braucht diese Verbindung"), sagte Pini und erinnerte an die politische Verständigungsarbeit, die gemeinsam mit der Kommission des Bellinzonese und mit dem ganzen Kanton über Jahrzehnte aufgebaut wurde.

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