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Kanton Schulmensen

Alle Schulen von Collina d'Oro erhalten das Label Fourchette Verte

Mit der Auszeichnung für die Mensa der Primarschule Montagnola ist das gesamte Gemeindeschulinstitut Junior-zertifiziert. Alle Schülerinnen und Schüler ab drei Jahren erhalten Mahlzeiten nach den Ernährungsstandards des Programms.

von Redazione 12. August 2026 2 Min. Lesezeit Luganese

Das Gemeindeschulinstitut von Collina d'Oro hat den Zertifizierungsweg Fourchette Verte Junior abgeschlossen. Die Anerkennung wurde im Mai an einer Feier auch auf die Mensa der Primarschule Montagnola ausgedehnt, die als letzte Einrichtung noch ausserhalb stand. Seither erhalten alle Schülerinnen und Schüler ab drei Jahren Mahlzeiten, die den vom Programm geförderten Ernährungsstandards entsprechen.

Fourchette Verte ist ein Qualitätslabel für die Gemeinschaftsgastronomie, entstanden im Kanton Genf und danach in weiten Teilen der Schweiz verbreitet. Die Variante Junior betrifft ausdrücklich Orte, die Kindern und Jugendlichen Mahlzeiten servieren, und legt Kriterien fest zur Ausgewogenheit der Menüs, zum Anteil an Gemüse und Früchten, zum Einsatz von Salz und Fetten, zu den angebotenen Getränken und zu den Bedingungen, unter denen gegessen wird. Die Zertifizierung gilt nicht ein für alle Mal: Sie sieht regelmässige Kontrollen vor und muss erneuert werden.

Im Tessin wird das Label vom kantonalen Verein betreut und ist in Schulmensen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Alters- und Pflegeheimen sowie öffentlichen Restaurants verbreitet. Für eine Gemeinde erschöpft sich die Zertifizierung nicht in einer Unterschrift: Sie verlangt die Anpassung der Menüs, die Schulung des Küchenpersonals und die für spätere Kontrollen nötige Dokumentation.

Die Institutsleiterin Sara Canepa zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis, das aus ihrer Sicht bestätigt, dass die Ernährungsbildung fester Bestandteil des pädagogischen Konzepts der Schule ist.

Praktisch entscheidend ist, dass nicht ein einzelner Standort, sondern das Institut als Ganzes zertifiziert wurde. Ein Kind, das vom Kindergarten in die Primarschule und von einem Standort zum anderen innerhalb der Gemeinde wechselt, trifft damit während des gesamten kommunalen Pflichtschulzyklus auf dieselben Kriterien, ohne dass die Qualität der Mahlzeit vom Gebäude abhängt, in dem seine Klasse untergebracht ist.

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