Schweiz Hochschulen
Harvard weiterhin weltweit erste, die ETH Zürich auf Rang neunzehn
Das akademische Weltranking 2026 bestätigt die Dominanz der USA. Fünf Schweizer Hochschulen stehen unter den ersten hundert.
Harvard bleibt an der Spitze des von der ShanghaiRanking Consultancy veröffentlichten akademischen Weltrankings der Universitäten. Es folgen Stanford, das Massachusetts Institute of Technology, die Universität Cambridge und die University of California in Berkeley.
Die erste Hochschule des europäischen Festlands ist jene von Paris-Saclay auf Rang dreizehn. Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich belegt Rang neunzehn, den besten Platz unter den Schweizer Institutionen. Es folgen die Universität Genf auf Rang 49, die ETH Lausanne auf Rang 54, die Universität Zürich auf Rang 59 und die Universität Basel auf Rang 81.
In der Gesamtzahl der ersten tausend Hochschulen ist China mit 234 Institutionen am stärksten vertreten. Die Vereinigten Staaten zählen 187, das Vereinigte Königreich 57, Deutschland 51 und Italien 42.
Was dieses Ranking misst
Die Shanghai-Rangliste stützt sich auf sechs Kriterien, die alle mit Forschung zu tun haben. Gezählt werden Nobelpreise und Fields-Medaillen von Ehemaligen und Lehrenden, die Zahl der meistzitierten Forschenden gemäss Clarivate Analytics, die Publikationen in den Zeitschriften Nature und Science, die Gesamtzahl indexierter Artikel sowie das Ergebnis im Verhältnis zur Grösse der Institution.
Diese Anlage erklärt sowohl die Stabilität der vordersten Plätze als auch die Grenzen des Instruments. Eine Hochschule mit langer Nobelpreisgeschichte behält einen kaum aufholbaren Vorsprung, während Lehrqualität, Zugang zum Studium und Berufseinstieg der Absolvierenden nicht in die Rechnung einfliessen. Die Schweizer Hochschulen schneiden in jenen Ranglisten besser ab, welche die Punkte nach der Zahl der Studierenden gewichten, da die hiesigen Institutionen im Vergleich zu den amerikanischen und chinesischen Riesen klein sind.
Für die italienische Schweiz bleibt die Università della Svizzera italiana der nächstliegende Bezug. Nach Grösse und Ausrichtung fällt sie nicht unter die ersten tausend Plätze dieser Rangliste, erscheint aber in Fachranglisten, insbesondere in Kommunikation und Architektur.
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