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Russell Westbrook hört nach achtzehn NBA-Saisons auf

Der 37-Jährige gab seinen Rücktritt in einem Video auf den sozialen Medien bekannt. Er hält den NBA-Rekord von 209 Triple-Doubles in der Karriere und jenen für eine einzelne Saison.

von Redazione 13. August 2026 3 Min. Lesezeit

Russell Westbrook hat nach achtzehn Saisons in der NBA seinen Rücktritt vom Basketball bekanntgegeben. Der 37-jährige amerikanische Spielmacher teilte den Entscheid mit einem dreieinhalbminütigen Video auf den sozialen Medien mit, gesprochen vom Schauspieler Michael B. Jordan. Darin sagt er, der Moment des Endes werde erst dann sichtbar, wenn er bereits eingetreten sei.

Westbrooks Laufbahn ist vor allem mit den Triple-Doubles verbunden, jener Statistik, die man mit zweistelligen Werten in drei verschiedenen Kategorien im selben Spiel erreicht. Er kommt auf 209 in der Karriere, den absoluten Ligarekord. 2017 hatte er mit 42 Triple-Doubles in einer einzigen Saison eine Bestmarke aufgestellt und damit jene von Oscar Robertson aus dem Jahr 1962 übertroffen. Im selben Jahr wurde er zum wertvollsten Spieler der regulären Saison gewählt.

Elf Jahre in Oklahoma City

Westbrook verbrachte elf Saisons bei den Oklahoma City Thunder. Mit diesem Team führte er 2015 und 2017 die Korbjägerliste der Liga an. 2012 gewann er in einer Mannschaft mit Kevin Durant, James Harden und dem Schweizer Thabo Sefolosha die Western Conference, bevor er den Final gegen Miami verlor. Im selben Jahr holte er mit der Nationalmannschaft der USA olympisches Gold. Insgesamt wurde er neunmal für das All-Star Game aufgeboten.

Nach dem Abschied aus Oklahoma 2019 wechselte er häufig die Vereine: Houston, wo er mit einem weiteren Schweizer, Clint Capela, spielte, danach Washington, die Lakers, die Clippers, Denver und schliesslich Sacramento in seiner letzten Saison.

Seine Art zu spielen, geprägt von hohem Tempo und ständiger Präsenz in allen Phasen des Spiels, hat die Fachwelt lange gespalten. Dieselben Eigenschaften, die zu den Triple-Doubles führten, brachten auch viele Fehler mit sich. Die Debatte darüber, wie stark diese Statistiken den Mannschaftserfolg beeinflussten, begleitete ihn während eines Grossteils seiner Karriere.

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