Schweiz Hochschulrankings
Eine chinesische Hochschule überholt erstmals die ETH Zürich
Im Ranking der Times Higher Education überholt die chinesische Tsinghua-Universität erstmals die ETH Zürich, die auf Platz 12 zurückfällt, aber weiterhin die beste Hochschule Kontinentaleuropas bleibt. Bei den Schweizer Universitäten zeigt sich ein gemischtes Bild: Basel und Genf legen zu, Lausanne, Bern und die USI verlieren Plätze.

Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) verliert erstmals ihren Rang als beste Universität Kontinentaleuropas. Im weltweiten Hochschulranking 2027 der britischen Zeitschrift Times Higher Education (THE) fällt die Zürcher Hochschule vom 11. auf den 12. Platz zurück und wird von der Tsinghua-Universität in Peking überholt, die auf Platz 11 aufsteigt. Damit überholt erstmals eine asiatische Hochschule die Nummer eins Europas.
Die Schweiz behält dennoch zwei Institutionen in den weltweiten Top 50 und zehn in den Top 200. Auch die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) verliert einen Platz und steht neu auf Rang 36.
Von den zehn Schweizer Hochschulen in den Top 200 verlieren fünf an Plätzen, drei legen zu und zwei bleiben stabil. Neben der ETH und der EPFL verlieren auch die Universität Lausanne, die vom 125. auf den 129. Platz zurückfällt, und die Universität Bern, die vom 108. auf den 121. Platz fällt. Zulegen können dagegen die Universität Basel, die vom 120. auf den 111. Platz steigt, und die Universität Genf, die drei Plätze gewinnt und neu auf Rang 163 steht.
Weiter zurück liegt die Università della Svizzera italiana (USI), die neu in der Gruppe zwischen Platz 301 und 325 eingestuft wird, nachdem sie in der letzten Ausgabe noch zwischen Platz 251 und 300 lag.
Oxford seit elf Jahren an der Spitze
Die Spitze des weltweiten Rankings bleibt in angelsächsischer Hand. Die Universität Oxford belegt bereits zum elften Mal in Folge den ersten Platz, dicht gefolgt vom Massachusetts Institute of Technology. Die US-amerikanischen Universitäten Princeton und Stanford teilen sich den dritten Platz, gefolgt von der britischen Universität Cambridge und der amerikanischen Universität Harvard.
Im italienischen Hochschulsystem, das der italienischen Schweiz am nächsten liegt, ist die Universität Bologna auf Platz 111 die bestplatzierte Hochschule, gefolgt von der Sapienza-Universität Rom und der Scuola Normale Superiore di Pisa, beide auf Platz 147. Das Politecnico di Milano liegt auf Platz 157, während die Università Cattolica in Mailand in derselben Gruppe wie die USI zwischen Platz 301 und 325 eingestuft wird.
Laut THE holen asiatische Hochschulen gegenüber den westlichen auf: Erstmals befinden sich drei asiatische Institutionen unter den Top 15, dank des Aufstiegs der Nationalen Universität von Singapur. In der Ausgabe 2027 sind fünf europäische Hochschulen aus den Top 200 ausgeschieden, ersetzt durch ebenso viele asiatische Institutionen.
Das THE-Ranking stützt sich auf 17 Indikatoren aus den Bereichen Lehre, Forschung, Wissenstransfer und internationale Ausrichtung und umfasst in diesem Jahr fast 2300 Hochschulen weltweit.
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