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PISA 2025: Tessin schneidet gut ab, aber schwache Schülerinnen und Schüler nehmen zu

Die internationale PISA-Studie 2025 bestätigt die gute Positionierung des Tessins, zeigt aber einen Rückgang der Punktzahlen und mehr Jugendliche unter der Mindestkompetenzschwelle.

von Redazione 9. September 2026 2 Min. Lesezeit

Das Departement für Bildung, Kultur und Sport (DECS) hat die Tessiner Ergebnisse der PISA-Studie 2025 veröffentlicht, die alle drei Jahre die Kompetenzen von Fünfzehnjährigen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften misst. Der Vergleich umfasst 91 Länder.

In Mathematik erreicht das Tessin 492 Punkte, einen Wert über dem Durchschnitt der OECD-Länder von 463 Punkten. Im Lesen liegt der Tessiner Wert bei 470 Punkten, im Einklang sowohl mit dem OECD-Durchschnitt (461) als auch mit dem Schweizer Ergebnis (470). In den Naturwissenschaften, dem Schwerpunkt dieser Ausgabe, erreicht das Tessin 492 Punkte: ein Wert über dem OECD-Durchschnitt (482) und leicht unter dem Schweizer Durchschnitt (501), ein Unterschied, der laut DECS statistisch nicht signifikant ist.

Diese Ergebnisse platzieren den Kanton unter den ersten zwanzig Ländern weltweit in Naturwissenschaften und Lesen sowie unter den ersten zehn in Mathematik.

Der Rückgang der Punktzahlen

Im Vergleich zur Ausgabe 2022 sind die Tessiner Punktzahlen jedoch gesunken: um rund 16,5 Punkte in den Naturwissenschaften, 24,1 im Lesen und 22,9 in Mathematik. Das DECS ruft dazu auf, diesen Rückgang in einem breiteren Rahmen zu betrachten, da der Rückgang auch die Schweiz insgesamt und den OECD-Durchschnitt betrifft.

Gleichzeitig nimmt der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit ungenügenden Kompetenzen zu, das heisst unter Stufe 2 der PISA-Skala. Im Tessin betrifft dies 20,3 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Naturwissenschaften, 24,4 Prozent in Mathematik und 27,2 Prozent im Lesen. Diese Anteile entsprechen den auf Schweizer Ebene verzeichneten Werten.

Die PISA-Studie wird im Tessin vom Centro competenze innovazione e ricerca sui sistemi educativi (CIRSE) der Dipartimento formazione e apprendimento/Alta scuola pedagogica (DFA/ASP) der SUPSI im Auftrag des DECS durchgeführt. In der Ausgabe 2025 wurde erstmals ein Modul zum Lernen in der digitalen Welt aufgenommen.

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