Kultur Locarno79
Sieben Ehrenpreise an Locarno79, von Aronofsky bis Zoe Saldaña
Die 79. Ausgabe vergibt Auszeichnungen an Regie, Darstellende, Produktion und einen Meister der Spezialeffekte. Die US-Schauspielerin kommt am 10. August zu einem öffentlichen Gespräch.
Die 79. Ausgabe des Locarno Film Festival, die vom 5. bis 15. August läuft, vergibt eine Reihe von Auszeichnungen für das Lebenswerk. Die erste ist bereits übergeben: Isabella Rossellini erhielt den Excellence Award am Eröffnungsabend auf der Piazza Grande.
Regisseur Darren Aronofsky erhält den Pardo d'onore. Die Schauspielerin Virginie Efira wird mit dem Leopard Club Award geehrt. Der Schauspieler und Regisseur James Gray erhält den Pardo alla carriera, Asia Argento den Life Achievement Award.
Rick Baker erhält den Vision Award, der jenen gilt, die hinter dem Bild arbeiten, und der Produzent Sigurjón «Joni» Sighvatsson den Raimondo-Rezzonico-Preis. Zoe Saldaña kommt am 10. August zu einem Gespräch mit dem Publikum im Forum @Spazio Cinema und erhält einen Speziellen Pardo.
Zwei Hommagen mit unterschiedlichen Wurzeln
Am 8. August feiert die Piazza Grande Jean-Luc Bideau, eine historische Figur des Schweizer Films und Darsteller in «Ah que le bonheur est proche!».
Am 6. August ist Claudio Simonetti an der Reihe, Gründer und Keyboarder der Goblin, mit einer Hommage vor einer Sondervorführung von «Inferno in diretta» aus dem Jahr 1985.
Die Zahl der angekündigten Darstellenden ist beachtlich. Erwartet werden unter anderen Olivia Wilde für «The Invite», Monica Bellucci für «Ketticè», Isabelle Huppert und Sandrine Kiberlain für «Ni vue, ni connue», Claes Bang und Valerie Pachner für «Ich ist ein Anderer», Caleb Landry Jones für «Down the Arm of God», Valerio Mastandrea für «Armony», Kingsley Ben-Adir und Rob Morgan für «Frank & Louis» sowie Emmanuelle Devos für «Demain je tombe amoureux».
Die Liste ergänzen Anders Danielsen Lie, Kathrine Thorborg Johansen und Simon Sears für «Brave New Love», Kim Minhee für «Nun Dul Dega Eomne», Ingrid Caven für «Seize moments de ma vie», Theo Rossi für «Bruton», Giulia Maenza für «Alberi erranti», Alessandro Haber für «Cercatori d'angeli» und Sara Serraiocco für «Il Cileno».
Unter den anwesenden Regisseurinnen und Regisseuren sind Hong Sangsoo, Albert Serra, Petra Volpe, Caroline Poggi und Jonathan Vinel, León & Cociña, Ben Rivers, Vincent Grashaw, Denis Côté, Erin Vassilopoulos, Beatrice Gibson und Edgar Pêra.
Die Verteilung der Preise folgt einer erkennbaren Logik. Neben den Namen, welche die Piazza füllen, stehen Figuren, die fern des Rampenlichts arbeiten, etwa der Spezialeffekt-Maskenbildner und der Produzent, und ein Teil ist jenen vorbehalten, die den Schweizer Film über die ganze Strecke begleitet haben.
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