Schweiz Museumsdiebstahl
Vier Männer plündern in fünf Minuten das Uhrenmuseum von Le Locle
Die Diebe drangen kurz nach 6.15 Uhr in das Château des Monts ein, zerschlugen die Glasglocken der Vitrinen und flüchteten Richtung Frankreich. Es fehlen weniger als ein Dutzend Stücke, darunter Taschenuhren und Pendulen.
Nach einer Reihe von Coups, die in den vergangenen Monaten vor allem französische Institutionen betroffen hatten, war diesmal ein Schweizer Museum das Ziel. Das Musée d’horlogerie in Le Locle im Kanton Neuenburg wurde am Sonntagmorgen ausgeraubt.
Vier Männer verschafften sich kurz nach 6.15 Uhr Zugang, indem sie den Eingang auf der Nordseite des Gebäudes aufbrachen. Im Innern gelangten sie in zwei Ausstellungsräume und zerschlugen die Glasglocken, welche die ausgestellten Stücke schützten. Die Beute umfasst weniger als ein Dutzend Objekte, überwiegend Uhren und Pendulen.
Laut Polizei trugen die Täter Kapuzen und Handschuhe und hielten sich weniger als fünf Minuten im Gebäude auf. Anschliessend flüchteten sie in einer Limousine mit grossem Hubraum Richtung Frankreich. Der Wert des Diebesguts wird noch geschätzt.
Die Ermittlungen wurden sofort aufgenommen. Die Behörden alarmierten das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit sowie die französischen Behörden, die im Fall zusammenarbeiten.
Das Museum befindet sich im Château des Monts oberhalb von Le Locle. Am Sonntag blieb es geschlossen, um die Spurensicherung und die Instandstellung der Räume zu ermöglichen. Die Wiedereröffnung ist laut den Verantwortlichen in den nächsten Tagen vorgesehen.
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