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Kanton Chronik

Messerangriff in Lugano: 19-Jähriger in Lebensgefahr, 20-Jähriger festgenommen

Ein 19-jähriger Afghane mit Wohnsitz im Raum Lugano wurde in der Nacht auf Samstag in der Via Pelli mit einer Stichwaffe verletzt und schwebt in Lebensgefahr. Die Polizei nahm einen 20-jährigen italienischen Staatsangehörigen fest – es ist der zweite ähnliche Fall in der Gegend innerhalb einer Woche.

von Redazione 22. August 2026 2 Min. Lesezeit Luganese

Ein 19-jähriger Mann, afghanischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz im Raum Lugano, wurde in der Nacht auf Samstag, 22. August, in Lugano mit einem Messer angegriffen. Er liegt mit lebensgefährlichen Verletzungen im Spital.

Der Angriff ereignete sich kurz vor zwei Uhr morgens in der Via Pelli. Laut Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei schlug ein Mann mit einer Stichwaffe auf den jungen Mann ein und flüchtete anschliessend. Vor Ort waren die Kantonspolizei, die Stadtpolizei Lugano sowie Rettungskräfte des Croce Verde Lugano im Einsatz, die den Verletzten erstversorgten und ins Spital brachten. Die Ärzte stellten schwere, lebensgefährliche Verletzungen fest.

In den Stunden nach dem Angriff ermittelten die Behörden einen 20-jährigen italienischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Italien und nahmen ihn fest. Seine Rolle wird noch von den Behörden geprüft, die den genauen Hergang und die Verantwortlichkeiten klären müssen.

Die Untersuchung leitet der Staatsanwalt Roberto Ruggeri. Hauptsächlich wird von versuchter Tötung ausgegangen, subsidiär werden schwere Körperverletzung und ein Verstoss gegen das Waffengesetz geprüft.

Der zweite Vorfall innerhalb einer Woche

Es ist der zweite schwere Gewaltvorfall in der Gegend innerhalb weniger Tage. In der Nacht auf den 15. August war ein 24-jähriger irakischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz im Raum Lugano in der Via Pelloni im Quartier Molino Nuovo, unweit der Via Pelli, mit einem Messer verletzt worden. Auch damals schwebte das Opfer in Lebensgefahr, und auch damals nahm die Polizei einen 20-jährigen italienischen Staatsangehörigen fest. Die damalige Untersuchung, geleitet vom Staatsanwalt Zaccaria Akbas, ging von versuchter Tötung sowie einem Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz aus.

Ob die beiden Vorfälle miteinander zusammenhängen, ist bislang nicht bekannt.

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