Wirtschaft Justiz
Fünf Investoren verklagen Selena Gomez wegen des Start-ups Wondermind
Die Klage betrifft 1,2 Millionen Dollar, die 2022 investiert wurden. Laut den Klagenden gab es die angekündigten Partnerschaften nicht, und die App wurde nie entwickelt.
Fünf Investoren haben Klage gegen Selena Gomez, ihre Mutter Mandy Teefey und die frühere Partnerin Daniella Pierson eingereicht. Im Zentrum steht Wondermind, das 2021 gegründete Start-up im Bereich psychische Gesundheit.
Die Klagenden werfen den Beklagten Betrug und Vertragsverletzung vor. Sie geben an, 2022 1,2 Millionen Dollar investiert zu haben, nachdem sie über die Wachstumsaussichten des Unternehmens und über das persönliche Engagement von Gomez getäuscht worden seien. Sie fordern die Rückgabe des eingesetzten Kapitals sowie Schadenersatz und die Übernahme der Anwaltskosten.
Nach der eingereichten Klageschrift war den Investoren gesagt worden, das Unternehmen werde mit 95 Millionen Dollar bewertet, und es stünden Vereinbarungen mit Partnern wie JPMorgan, Werbeverträge sowie eine App bevor, die den Bereich verändern sollte. In der Schrift heisst es, diese Partnerschaften hätten nicht existiert, die Vorhaben seien nie umgesetzt und die App nie entwickelt worden.
Die Rollen und die Entdeckung
Gomez wurde im Unternehmen als Mitgründerin, Chief Impact Officer und Marketingverantwortliche geführt. Die Klagenden erklären, sie hätten von den Schwierigkeiten des Unternehmens erst durch einen Artikel der Zeitschrift The Cut aus dem Jahr 2025 erfahren, der die internen Probleme und die Konflikte in der Führung beschrieb.
Der Fall betrifft ein im Start-up-Bereich verbreitetes Muster, bei dem die Bekanntheit einer öffentlichen Person gegenüber Investorinnen und Investoren als stillschweigende Sicherheit dient. Das Gericht wird zu klären haben, ob die bei der Kapitalbeschaffung gelieferten Angaben dem tatsächlichen Zustand des Unternehmens entsprachen.
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