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Gewitter im Sottoceneri, die Hitzewarnung gilt bis Mariä Himmelfahrt

MeteoSchweiz hat für das gesamte Sottoceneri eine Gewitterwarnung der Stufe 3 herausgegeben. Die Hitzewarnung wurde bis zum 15. August verlängert.

von Redazione 7. August 2026 2 Min. Lesezeit

MeteoSchweiz hat für das gesamte Sottoceneri eine Gewitterwarnung der Stufe 3 erlassen. Die Warnung galt bis 10.10 Uhr am Freitag, 7. August.

Es sind die ersten Gewitter nach Tagen mit intensiver Hitze. Der Wetterdienst beschreibt sie als kurze Verschnaufpause gegenüber der Schwüle der letzten Wochen.

An der Gesamtlage ändert diese Pause nichts. Die Hitzewarnung für das Tessin wurde bis zum 15. August verlängert, also um mindestens eine weitere Woche.

Eine Stufe tiefer, kein Wetterumschwung

Ab 20 Uhr am Freitag sinkt die Hitzewarnung auf Stufe 3. Das Wochenende dürfte einen leichten Rückgang der Höchsttemperaturen bringen.

Die Prognosen für Freitag nannten Werte zwischen 22 und 33 Grad. Es handelt sich um einen begrenzten Rückgang, der die laufende Hitzewelle nicht unterbricht.

Der Wechsel auf eine tiefere Stufe hebt die Massnahmen nicht auf. Die Warnung bleibt aktiv, und MeteoSchweiz weist weiterhin auf das Risiko durch die hohen Temperaturen hin.

Die beiden Erscheinungen haben unterschiedliche Dauer. Die Gewitter sind ein Ereignis von wenigen Stunden, während die Hitzewarnung mehr als eine Woche umfasst und das gesamte Gebiet betrifft.

Sommergewitter im Tessin sind meist heftig und örtlich begrenzt. Sie bringen Niederschläge, die in kurzer Zeit fallen und vom trockenen Boden nur schwer aufgenommen werden.

Genau darum geht es bei der Trockenheit. Mehrere Gemeinden des Kantons haben ihre Einwohnerinnen und Einwohner gebeten, den Trinkwasserverbrauch zu senken, und im unteren Mendrisiotto wurde die Trockenheitsstufe 1 ausgerufen.

Eine Störung von wenigen Stunden reicht nicht aus, um die Wasserreserven wieder aufzufüllen. Nötig wären über mehrere Tage verteilte Niederschläge, die in den Prognosen derzeit nicht auftauchen.

Für Menschen, die im Freien arbeiten, und für besonders hitzeempfindliche Personen bleibt die Lage damit unverändert. Die Empfehlungen zur Hitzewarnung gelten bis zum 15. August weiter.

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