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il Cantonale

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Kanton Aufnahme von Migranten

Das Seghezzone in Giubiasco öffnet die Türen vor dem Einzug

Die neue Unterkunft wird rund achtzig Asylsuchende beherbergen, die dem Tessin vom Bund zugewiesen werden. Die Wohnmodule stammen aus dem Kanton Luzern, wo sie ausser Betrieb genommen worden waren.

von Redazione 5. August 2026 2 Min. Lesezeit Bellinzonese

Die neue Aufnahmestruktur für Asylsuchende im Seghezzone in Giubiasco öffnet am Samstag, 8. August, ab 10 Uhr ihre Türen für die Öffentlichkeit.

Das Gebäude besteht aus vorgefertigten Wohnmodulen aus dem Kanton Luzern. Dort waren sie ausser Betrieb genommen und zum Verkauf angeboten worden, und das Tessin hat sie zur Wiederverwendung erworben.

Die Struktur wird rund achtzig Asylsuchende beherbergen, die dem Kanton vom Bund zugewiesen werden. Die Führung übernimmt das Schweizerische Rote Kreuz, Sektion Sottoceneri.

Zwei Standorte werden geschlossen

Die Massnahme geht auf eine gemeinsame Initiative des Departements für Raumentwicklung und des Departements für Gesundheit und Soziales zurück. Ziel ist es, die derzeit genutzten Standorte in Giubiasco und unterhalb des Bahnhofs Bellinzona schrittweise zu schliessen.

Die erwartete Einsparung wird auf ein bis zwei Millionen Franken über drei bis vier Betriebsjahre geschätzt. Die Zahl ergibt sich aus dem Vergleich der Kosten der heutigen Unterkünfte mit jenen des neuen Standorts.

Am Samstagvormittag sind geführte Rundgänge, interaktive Posten und Animationen vorgesehen, die unter Mitwirkung von Menschen mit Migrationserfahrung gestaltet werden. Geplant ist zudem eine offizielle Feier mit Ansprachen der kantonalen und kommunalen Behörden, von Vertretungen der Quartiervereine und des Roten Kreuzes. Der Anlass endet mit einem geselligen Teil.

Wer teilnehmen möchte, muss eine praktische Einzelheit beachten. Die Struktur verfügt über keine Parkplätze, und die Gäste werden gebeten, zu Fuss oder mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen.

Die Öffnung für die Bevölkerung geht der Inbetriebnahme voraus. Dieses Vorgehen wurde andernorts bereits gewählt, um der Nachbarschaft die Räume vorab zu zeigen, bevor die dem Kanton zugewiesenen Personen dort einziehen.

Es wurde nicht mitgeteilt, wann die ersten Asylsuchenden in die Struktur einziehen und in welchem Zeitraum die beiden heutigen Standorte geschlossen werden. Ebenso wenig wurde die vorgesehene Nutzungsdauer der Module präzisiert, die die Sparschätzung bei drei bis vier Jahren ansetzt.

Kanton Bellinzonese Originalquelle

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