Schweiz Hitzewelle
Die Schweiz steuert auf einen neuen Sommerhitzerekord zu
Neunzehn Messstationen haben ihre bisherigen Höchstwerte übertroffen, und Visp nähert sich fünfzig Tropentagen. Am Dienstag neue Höchstwerte in Lugano, Locarno, Luzern, Elm und Davos.
Der Sommer 2026 ist auf dem Weg, einer der wärmsten je in der Schweiz gemessenen zu werden. Neunzehn Messstationen haben ihre eigenen Hitzerekorde im Lauf der Saison bereits übertroffen.
Der aussagekräftigste Wert stammt aus Visp, wo die Tropentage, also jene mit Temperaturen über 30 Grad, fast fünfzig erreichten. Es ist ein absoluter Rekord für den Ort. Die höchste Zahl an Tropentagen wurde in Visp, Basel-Binningen, Neuenburg und Chur verzeichnet.
Am Dienstag wurden an mehreren Orten neue Höchstwerte erreicht. Locarno kam auf 34,6 Grad und Lugano auf 34. Luzern blieb bei 34,2 Grad, Elm bei 29,9 und Davos bei 27,4.
Der Vergleich mit 2003
MeteoSchweiz stellt den laufenden Sommer mindestens auf die Stufe des Rekordsommers 2003. Der Wetterdienst hält fest, 2003 sei eine extreme Ausnahme gewesen, doch solche Ereignisse würden mit der Klimaerwärmung wahrscheinlicher.
Die heisse Phase ist noch nicht abgeschlossen. Auf der Alpennordseite dürften die hohen Temperaturen bis zum 5. August anhalten, während südlich der Alpen die Hitze bis zum 7. erwartet wird.
In verschiedenen Gebieten gelten Hitzewarnungen und Feuerverbote wegen der extremen Trockenheit.
Nach MeteoSchweiz wird sich 2026 unter die wärmsten Jahre seit Beginn der Messungen einreihen. Die Angabe betrifft das ganze Jahr und nicht nur die Sommermonate.
Für die italienische Schweiz bestätigen die Werte von Lugano und Locarno eine bekannte Lage. Die Region südlich der Alpen bleibt jene, in der die Hitze am längsten andauert, und in dieser Saison verlängert sich die Warnung gegenüber der Nordseite um zwei Tage.
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