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Parmelin verlässt den Bundesrat am 31. Dezember
Bundespräsident Guy Parmelin verlässt den Bundesrat am 31. Dezember, nach 11 Jahren im Amt. Die Parteien blicken bereits auf die Nachfolge, die im Dezember gewählt wird.

Bundespräsident Guy Parmelin hat für Freitag um 11 Uhr eine Medienkonferenz im Medienzentrum des Bundeshauses angesetzt. Dort kündigte er seinen Rücktritt an: Er verlässt den Bundesrat am 31. Dezember, nach 11 Jahren im Amt.
Parmelin steht dem Wirtschaftsdepartement vor. An der Konferenz liess er die wichtigsten Momente und Schwierigkeiten seines Wegs im Bundesrat Revue passieren und beantwortete zahlreiche Fragen.
Er bestritt, dass gesundheitliche Probleme ihn zum Rücktritt bewogen haben. Seit einiger Zeit kursierten im Bundeshaus Gerüchte über Beschwerden, insbesondere über Rückenschmerzen. Das „fuoco sacro“ (Leidenschaft) ist aber nicht mehr dasselbe wie früher.
Die Reaktionen der Parteien
Erste Reaktionen sind bereits eingegangen. Die SVP, der Parmelin angehört, lobte seine Arbeit. Die Grünen äusserten Kritik, aber auch Dank.
FDP und Mitte blicken bereits auf die Nachfolge. Verlässt ein Romand den Bundesrat, verlangt die FDP ein Gleichgewicht bei der sprachlichen Vertretung und fordert, dass die SVP auch Kandidierende aus der „Svizzera latina“ (lateinische Schweiz) vorschlägt. Die Mitte anerkennt dagegen das Recht der SVP auf zwei Sitze.
In den ersten Reaktionen werden noch keine Namen möglicher Nachfolgerinnen und Nachfolger genannt. Die Kandidaturen werden bis zum 23. Oktober erwartet. Die Wahl ist für den 9. Dezember angesetzt, rund zwei Monate nach der Ankündigung und etwa drei Wochen vor Parmelins Austritt aus dem Bundesrat.
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