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Siebzehnjähriger stirbt in einem Ferienhaus durch Stromschlag unter der Dusche

Der irische Jugendliche war mit seiner Familie auf Kimolos in den Ferien. Die technische Untersuchung betrifft den Boiler und eine Elektroinstallation, die laut dem Sun seit 1970 nicht mehr erneuert wurde.

von Redazione 13. August 2026 2 Min. Lesezeit

Ein siebzehnjähriger Ire ist in einem gemieteten Haus auf Kimolos, einer kleinen Insel der Kykladen, unter der Dusche durch einen Stromschlag ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, 9. August. Über den Hergang berichtet die britische Zeitung The Sun, die erste Aussagen der örtlichen Behörden gesammelt hat.

«Er starb unter der Dusche, durch einen Stromschlag», erklärte die Polizei gegenüber der britischen Presse. Laut derselben Quelle lag «offensichtlich ein Defekt in der Elektroinstallation vor», und es sei «plötzlich passiert».

Bis zum Ergebnis der Autopsie berichten Spitalquellen, der Tod sei durch einen Herzstillstand nach dem Stromschlag verursacht worden.

Die Untersuchung der Installation

Die von den Behörden angeordnete technische Abklärung betrifft den Boiler und die Elektroinstallation der Unterkunft, eines von der Familie gemieteten Steinhauses. Laut vom Sun zitierten Quellen war die Installation seit 1970 nicht mehr erneuert worden, obwohl das Gebäude über eine Nutzungsbewilligung verfügte. Die Irish Sun berichtet zudem, dass die Verteilertafel über keine Sicherheitsvorrichtung verfügte, die den Strom hätte unterbrechen können.

Der Fall hat die Inselgemeinschaft mit weniger als tausend Einwohnerinnen und Einwohnern schwer getroffen. Gemeindevertreter sprachen von einer Tragödie ohne Vorbild. Die Familie war im Dorf bekannt und kam regelmässig zurück: Die Mutter des Jugendlichen stammt aus Kimolos. Anwohnende berichten, die Eltern seien fassungslos und warteten auf die Ergebnisse der Abklärungen.

Der Fall erinnert an ein bekanntes Problem in Ferienunterkünften im Mittelmeerraum, wo alte Gebäude kurzzeitig vermietet werden, ohne dass die Haustechnik immer den heutigen Standards entspricht. Ein Fehlerstromschutzschalter, in Schweizer Wohnungen seit Jahrzehnten vorgeschrieben, ist jene Vorrichtung, die den Strom unterbricht, wenn er über eine Person den Weg zur Erde findet.

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