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Die Hitze treibt die Schweizer Bergbahnen an, im Tessin kaum Wachstum
Die Frequenzen stiegen landesweit von Mai bis Juli um 7 Prozent gegenüber 2025 und um 29 Prozent gegenüber dem Fünfjahresmittel. Das Tessin bleibt bei einem Prozent, dem schwächsten Wert des Landes.
Die Frequenzen bei den Schweizer Bergbahnen sind im Quartal von Mai bis Juli gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025 um 7 Prozent gestiegen. Der Vergleich mit dem Mittel der letzten fünf Jahre ergibt eine Zunahme von 29 Prozent.
Die Hitzewellen haben zu diesem Ergebnis beigetragen und die Menschen dazu bewogen, Erholung in der Höhe zu suchen.
Die nationale Zahl verbirgt jedoch deutliche Unterschiede zwischen den Regionen.
Das Tessin im Jahresvergleich zuletzt
Gegenüber 2025 verzeichnet das Berner Oberland mit 24 Prozent den höchsten Zuwachs des Landes, mitgetragen von der Wiedereröffnung der Schilthornbahn. Es folgt Graubünden mit 11 Prozent, angetrieben von der einheimischen Nachfrage.
Das Tessin bleibt bei einem Prozent und damit beim schwächsten Ergebnis der betrachteten Regionen. Die Waadtländer und Freiburger Alpen schliessen mit einem Rückgang von 10 Prozent.
Das Bild ändert sich bei einem weiteren Zeithorizont. Im Vergleich mit dem Fünfjahresmittel verzeichnet das Tessin ein Plus von 12 Prozent und Graubünden eines von 11 Prozent. Der Unterschied zwischen den beiden Kennzahlen hängt vom Ausgangspunkt ab, denn der Sommer 2025 war im Kanton bereits stark ausgefallen.
Berno Stoffel, Direktor von Seilbahnen Schweiz, liest die Julizahl als Hinweis auf die Zusammensetzung der Gästeschaft: «Der im Juli verzeichnete Verlauf zeigt, dass die Bergbahnen auf eine vielfältige Nachfrage zählen können.»
Die Bemerkung betrifft die Herkunft der Besucherinnen und Besucher. Zu den Frequenzen tragen Schweizer, europäische und aussereuropäische Gäste bei, und diese Mischung verringert die Abhängigkeit der Anlagen von den Schwankungen eines einzelnen Marktes.
Seilbahnen Schweiz ist der Branchenverband des Sektors. Er vereint rund 350 Mitglieder im ganzen Land, hat seinen Sitz in Bern und verfügt über ein Ausbildungszentrum in Meiringen. Die verbreiteten Zahlen beziehen sich auf die Gesamtheit seiner Mitglieder.
Der Verband hat nicht angegeben, wie vielen Beförderungen die mitgeteilten Prozentwerte in absoluten Zahlen entsprechen und wie sich die Frequenzen auf die einzelnen Monate des Quartals verteilten. Ebenso wenig wurde präzisiert, wie viele Anlagen in den einzelnen Regionen während des betrachteten Zeitraums geöffnet blieben.
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