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Der Kurssturz von On lässt Federer aus dem Milliardärsclub fallen

Forbes beziffert das Vermögen des früheren Tennisspielers nun auf 949 Millionen Dollar. Sein Anteil am Zürcher Schuhunternehmen wird auf 2,5 bis 3 Prozent geschätzt.

von Redazione 13. August 2026 3 Min. Lesezeit

Roger Federer zählt gemäss den Echtzeitschätzungen des amerikanischen Magazins Forbes nicht mehr zu den Milliardären. Sein Gesamtvermögen wird nun mit 949 Millionen Dollar bewertet, das sind rund 770 Millionen Franken.

Der Fall unter die Schwelle hängt an einem einzigen Titel. Die Aktien von On, dem Zürcher Sportschuhunternehmen, an dem der frühere Tennisspieler beteiligt ist, verloren an einem einzigen Handelstag an der Wall Street bis zu rund 19 Prozent. Ausgelöst wurde der Verkaufsdruck durch die Quartalszahlen: Trotz eines deutlichen Umsatzanstiegs lagen die Erlöse unter den Erwartungen der Analysten.

Ein Anteil zwischen 2,5 und 3 Prozent

Laut den Schätzungen von Forbes liegt Federers Beteiligung am Unternehmen zwischen 2,5 und 3 Prozent. Der frühere Champion war 2019 als Partner und strategischer Investor bei On eingestiegen, und sein Name hat zur internationalen Bekanntheit der Marke beigetragen.

Der Eintritt in die Liste der Milliardäre erfolgte erst im vergangenen Jahr, als Forbes ihn erstmals aufnahm. Der Verbleib hängt jedoch von der täglichen Entwicklung eines börsenkotierten Titels ab, was die Rangliste empfindlich gegenüber einer einzelnen Handelssitzung macht.

Das Vermögen des 45-Jährigen beschränkt sich nicht auf den Anteil an On. Die Sponsoringverträge bringen auch nach dem Rücktritt vom Wettkampfsport im Jahr 2022 Einnahmen und umfassen Marken wie Rolex, Lindt, Mercedes-Benz und Uniqlo. Dazu kommen über 130 Millionen Dollar an Preisgeldern aus seiner Karriere, in der er zwanzig Grand-Slam-Turniere gewann.

Der Fall zeigt, wie solche Ranglisten funktionieren. Das Vermögen von Personen mit Anteilen an börsenkotierten Gesellschaften wird laufend mit dem Markt neu berechnet, und die Milliardengrenze wird zu einer Linie, die in beide Richtungen überschritten wird. Bei On betrifft die Reaktion der Anlegerschaft eher die Jahresprognosen als die Quartalszahlen, wie il Cantonale bei der Präsentation der Ergebnisse berichtete.

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