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Kanton Berge

Wanderer nach Sturz über dreissig Meter oberhalb von Fusio schwer verletzt

Ein 67-jähriger deutscher Staatsangehöriger stürzte am Montagnachmittag auf dem Weg zwischen Fusio und Mogno im Lavizzaratal. Er wurde mit schwersten Verletzungen per Helikopter ins Spital gebracht.

von Redazione 4. August 2026 2 Min. Lesezeit

Ein Wanderer wurde am Montagnachmittag im Maggiatal schwer verletzt. Der 67-jährige deutsche Staatsangehörige stürzte rund dreissig Meter in die Tiefe.

Der Unfall ereignete sich kurz nach 16 Uhr auf dem Wanderweg, der Fusio mit Mogno in der Gemeinde Lavizzara verbindet. Vor Ort standen Beamte der Kantonspolizei und Rettungskräfte der Rega im Einsatz.

Nach der ersten Versorgung im Gelände wurde der Mann mit dem Helikopter ins Spital geflogen. Nach einer ersten ärztlichen Einschätzung erlitt er schwerste Verletzungen und schwebt in Lebensgefahr.

Die Umstände werden abgeklärt

Die erste Rekonstruktion des Vorfalls stammt von der Kantonspolizei, die die Umstände des Sturzes abklärt.

Der betroffene Abschnitt verbindet zwei Ortsteile des Lavizzaratals im oberen Teil des Tals. Es ist eine in der Sommersaison begangene Route, wenn der Zustrom von Wandernden in die hinteren Täler den Jahreshöchststand erreicht.

Einsätze dieser Art hängen davon ab, wie rasch Alarm ausgelöst wird und ob die Stelle mit dem Helikopter erreichbar ist. In der Höhe bestimmen Sichtverhältnisse und die Lage der verunfallten Person die Dauer der Rettung und die nötige Vorgehensweise.

Die Kantonspolizei hat keine weiteren Angaben zum Hergang gemacht. Es wurde nicht präzisiert, ob der Mann allein oder in Begleitung unterwegs war, noch wer Alarm ausgelöst hat.

Das Alter der verunfallten Person und die Entfernung zu den Siedlungen wirken sich auf die Bewältigung eines solchen Einsatzes aus. Der Transport per Helikopter verkürzt die Zeit erheblich gegenüber einer Bergung über Land, die auf einem Bergweg Stunden dauern kann.

Weitere Angaben zum Zustand des Mannes wurden bisher nicht bekannt gegeben. Aktualisierungen hängen vom klinischen Verlauf und von den laufenden Abklärungen der Ermittelnden ab.

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