Kanton Nepal und Tibet
Vermisstes Paar mit Wohnsitz im Tessin nach Überschwemmungen in Nepal und Tibet
Eine Schweizerin und ihr italienischer Lebenspartner, beide wohnhaft im Tessin, gehören zu den Vermissten der Überschwemmungen im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet. Die Suche wurde wegen der Gefahr einer neuen Flutwelle unterbrochen.
Ein italienisch-schweizerisches Paar mit Wohnsitz im Tessin gehört zu den Vermissten der schweren Überschwemmungen im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet. Es handelt sich um eine Schweizerin und ihren Lebenspartner, einen italienischen Staatsangehörigen.
Die Behörden von Nepal und China haben die Such- und Rettungsarbeiten in den betroffenen Gebieten vorübergehend unterbrochen, aus Angst vor einer neuen Flutwelle. Ein See, der sich nach einem Erdrutsch gebildet hatte, erreichte ein geschätztes Volumen von rund zwei Millionen Kubikmetern Wasser, was die Gefahr einer plötzlichen Flutwelle erhöhte.
Die Opferzahl
Die vorläufige Opferzahl ist auf über 584 Tote gestiegen. Nepal und China melden zudem insgesamt rund 2'400 Vermisste.
Die Ursachen der Überschwemmungen sind noch nicht vollständig geklärt. Wissenschaftler beider Länder untersuchen sie weiterhin. Ersten Einschätzungen zufolge könnte der Einsturz eines Gletschers an der Grenze zwischen Nepal und Tibet die Ursache der Katastrophe sein. Dieser hätte demnach eine Reihe von Erdrutschen ausgelöst.
Kommentare
Es gibt noch keine Kommentare. Deine Stimme kann die erste sein.