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Wirtschaft Handel

Peking verlängert die Zölle auf indische Glasfasern um fünf Jahre

Die Antidumpingzölle bleiben zwischen 7,4 und 30,6 Prozent und gelten ab dem 14. August. Das Handelsministerium hält eine Rückkehr des Dumpings bei einer Aufhebung für wahrscheinlich.

von Redazione 13. August 2026 3 Min. Lesezeit

China behält die Antidumpingzölle auf Einfuhren von Monomode-Glasfasern aus Indien für weitere fünf Jahre bei. Die Ankündigung stammt vom chinesischen Handelsministerium und wurde von der Agentur Xinhua verbreitet. Die Massnahme tritt am 14. August in Kraft.

Der Entscheid folgt auf eine im August 2025 eingeleitete Überprüfung. Das Ministerium kam zum Schluss, dass bei einer Aufhebung der Zölle ein Fortbestehen oder eine Rückkehr des Dumpings durch indische Einfuhren wahrscheinlich wäre, mit einer erneuten Schädigung der chinesischen Glasfaserindustrie.

Die Ansätze Unternehmen für Unternehmen

Die Ansätze bleiben zwischen 7,4 und 30,6 Prozent und richten sich nach dem Exporteur. Sterlite Technologies zahlt 7,4 Prozent, Birla Furukawa Fibre Optics 11,4 Prozent, Corning Technologies India und die übrigen indischen Firmen 24,5 Prozent. Der höchste Satz von 30,6 Prozent gilt für Aksh Optifibre und Finolex Cables.

Die Zölle sind nicht neu. Peking hatte sie 2014 erstmals eingeführt, mit derselben Spanne zwischen 7,4 und 30,6 Prozent, und sie 2020 bereits einmal verlängert. Mit diesem Entscheid erstreckt sich der Schutz des chinesischen Binnenmarkts in diesem Segment über mehr als fünfzehn Jahre.

Betroffen ist die Monomode-Glasfaser, wie sie in Hochgeschwindigkeitsnetzen und über lange Distanzen eingesetzt wird, einschliesslich der Zugangsnetze zum Internet. Sie ist ein Grundbestandteil der Telekommunikationsinfrastruktur, und die Nachfrage wächst mit der Verbreitung von Breitband und dem Ausbau der Rechenzentren.

Die Massnahme betrifft zwei Volkswirtschaften, die zugleich industrielle Konkurrenten und Handelspartner von sehr grosser Dimension sind. Sie ist auch im weiteren Rahmen zunehmender Handelsschranken zu lesen, die in den vergangenen zwei Jahren zahlreiche Branchen erfasst haben und indirekt auch Schweizer Exportfirmen in der Komponenten- und Maschinenbranche treffen.

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