Kultur Musik
Ein Konzert im Morgengrauen auf dem San Salvatore mit sechs Celli
Das Ensemble CelloLove spielt am 16. August auf dem Gipfel, Beginn um 5.30 Uhr und Ende bei Sonnenaufgang. Die ersten Fahrten der Standseilbahn starten ab 4.30 Uhr, eine Reservation ist Pflicht.
Die Standseilbahn San Salvatore lädt am 16. August zu einem Konzert im Morgengrauen auf dem Gipfel des Bergs. Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der AIL durchgeführt.
Auf die Bühne treten sechs Cellistinnen und Cellisten des Ensembles CelloLove: Claude Hauri, Milo Ferrazzini, Enea Sperati, Gabriel Majek, Sibilla Klay und Francesco Grisafi.
Das Programm soll die Zuhörenden vom Dunkel der Nacht bis zum Sonnenaufgang begleiten, auf einem musikalischen Weg von grosser Intensität. Das Repertoire durchquert verschiedene europäische Stile, von den romantischen Melodien des 19. Jahrhunderts über die Virtuosität der Zigeunertradition bis zu bekannten Stücken aus Filmmusiken.
Zeiten und Bedingungen
Die ersten Fahrten der Standseilbahn starten um 4.30, 4.45 und 5 Uhr. Das Konzert beginnt um 5.30 Uhr und endet mit dem Sonnenaufgang. Anschliessend ist ein vollständiges Frühstück im Restaurant Vetta vorgesehen.
Die Preise betragen 45 Franken für Erwachsene und 25 Franken für Kinder zwischen 6 und 16 Jahren.
Eine Reservation ist bis Donnerstag, 13. August, obligatorisch. Sie erfolgt telefonisch unter 091 985 28 28 oder per E-Mail an info@montesansalvatore.ch.
Bei schlechtem Wetter wird der Anlass auf den Abend desselben Tages verschoben.
Die Uhrzeit verlangt auch den Teilnehmenden eine Entscheidung ab. Vor fünf Uhr auf den Gipfel zu fahren bedeutet, auf einen Teil der Nacht zu verzichten, und das wählt ein Publikum aus, das bereit ist, das Konzert als Erfahrung von Ort und Augenblick zu verstehen und nicht allein als musikalisches Programm.
Die Formel nutzt eine bestehende Infrastruktur in einer Tageszeit, in der sie sonst stillsteht. Standseilbahn, Restaurant und Gipfel werden vor der ordentlichen Öffnung genutzt, was zugleich die Grenze des Vorhabens bestimmt: Es hängt von der Kapazität der Anlagen und damit von einer begrenzten Teilnehmerzahl ab.
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