Schweiz Rettung in Baar
Pferd stürzt bei Baar in einen Fluss, mit Helikopter gerettet
Im Kanton Zug ist ein Pferd in einen Fluss gestürzt, nachdem es seiner Besitzerin auf einem Waldweg entwischt war. Die Rettungskräfte mussten eine Brücke abbauen und das Tier mit einem Helikopter bergen.
Am Sonntagnachmittag, 16. August, ist in der Gemeinde Baar im Kanton Zug ein Pferd in einen Fluss gestürzt. Die Rettungskräfte wurden kurz nach 13.15 Uhr alarmiert und rückten an der Höllstrasse aus, wo das Tier in den Fluten eines Flusszuflusses gelandet war.
Nach der Schilderung der Besitzerin war ihr das Pferd auf einem schmalen Waldweg entwischt. Auf der Flucht überquerte das Tier eine kleine Brücke und stürzte anschliessend in den darunterliegenden Wasserlauf. Die Frau blieb bei dem Vorfall unverletzt.
Ein aufwendiger Einsatz
Für die Rettung des Pferdes waren mehrere Einsatzkräfte im Einsatz: die Feuerwehr Baar, das Unterstützungskorps des Kantons Zug (FFZ), der Feuerwehrinspektor, eine Tierärztin, der Grosstier-Rettungsdienst und die Zuger Kantonspolizei.
Um das Tier zu erreichen und zu bergen, mussten die Rettungskräfte die Brücke, die das Pferd zuvor überquert hatte, vollständig entfernen. Erst danach konnte der Grosstier-Rettungsdienst eingreifen und das Pferd mit einem Helikopter aus dem Wasser heben.
Nach der Bergung wurde das Tier der vor Ort anwesenden Tierärztin zur weiteren Behandlung übergeben.
Der Abbau der Brücke hatte auch Folgen für den Wegverkehr in der Region: Der betroffene Wegabschnitt wurde gesperrt und bleibt bis auf Weiteres nicht begehbar.
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