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UBS schliesst das dritte Quartal mit einem Reingewinn von 2,7 Milliarden Dollar ab
Zwischen Juli und September verzeichnete die Bank einen Reingewinn von 2,7 Milliarden Dollar, ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr. UBS sieht sich auf gutem Weg, die Ziele für 2026 zu erreichen und die Integration der Credit Suisse bis Ende Jahr abzuschliessen.

UBS veröffentlichte am Mittwoch die Zahlen zum dritten Quartal und schloss die Periode Juli–September mit einem Gewinn vor Steuern von 3,6 Milliarden Dollar ab, ein Plus von 27% gegenüber dem Vorjahr. Der Reingewinn belief sich auf 2,7 Milliarden Dollar. Auf vergleichbarer Basis, die die Effekte der Integration der Credit Suisse berücksichtigt, stieg der Gewinn vor Steuern auf 4,1 Milliarden Dollar, ein Anstieg von 14%.
Der Betriebsertrag erhöhte sich um 5% auf 13,35 Milliarden Dollar; auf vergleichbarer Basis betrug der Anstieg 10%, was einem Total von 13,39 Milliarden entspricht. Die Gruppe führt das Ergebnis auf eine solide Kundendynamik in ihren verschiedenen Geschäftsbereichen zurück. Im Wealth Management verzeichnete die Bank im Quartal Netto-Neugeld von 55,1 Milliarden Dollar, getrieben vor allem durch die Kundschaft aus Asien-Pazifik und Amerika.
Solides Kapital, mehr Dividende für die Aktionäre
Die Kapitalquoten bleiben hoch: Die CET1-Quote liegt bei 14,7% und die CET1-Leverage-Ratio bei 4,6%. Dieser Spielraum erlaubt es UBS, eine Dividendenerhöhung von rund 15% anzukünden und das Aktienrückkaufprogramm von 3 Milliarden Dollar fortzusetzen, das die Bank bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse des vierten Quartals abzuschliessen plant.
Bei der Rentabilität lag die Rendite auf dem harten Kernkapital (RoCET1) in den ersten neun Monaten des Jahres auf zugrunde liegender Basis bei 16,7% und unbereinigt bei 14,8%. In beiden Fällen liegt der Wert über dem Jahresziel von rund 15%, das sich UBS gesetzt hatte, was bestätigt, dass das Ziel für 2026 in Reichweite ist.
Zu beobachten bleibt das Kosten-Ertrags-Verhältnis, ein Indikator für die operative Effizienz einer Gruppe, die noch mit der Integration der Credit Suisse beschäftigt ist. Zwischen Januar und September lag es bei 69,6%: Wird diese Schwelle bis Ende Jahr wie von UBS erwartet unter 70% bestätigt, würde das bedeuten, dass der Integrationsprozess die Kostenstruktur nicht übermässig belastet – gerade in dem Jahr, in dem die Bank ihn abschliessen will.
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