Schweiz Zuwanderung
2025 ist die Nettozuwanderung auf 74 675 Personen gesunken
Die Nettozuwanderung in die ständige ausländische Wohnbevölkerung ist innerhalb eines Jahres um 10,5 Prozent zurückgegangen. Die meisten neu Zugewanderten stammen aus EU-/EFTA-Staaten und kamen zum Arbeiten in die Schweiz.
2025 sind 165 386 Personen in die ständige ausländische Wohnbevölkerung der Schweiz eingewandert. Das sind 5221 Personen weniger als 2024. Dies entspricht einem Rückgang von 3,1 Prozent.
Die Nettozuwanderung berücksichtigt auch die Auswanderung und statistische Korrekturen. Sie belief sich auf 74 675 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 8717 Personen weniger. Der Rückgang um 10,5 Prozent ist im zweiten Jahr in Folge zu verzeichnen.
Die Rolle des Arbeitsmarktes
Staatsangehörige aus EU-/EFTA-Staaten machten 73,1 Prozent der gesamten Zuwanderung aus. 2025 wurden 120 965 Zuzüge aus diesen Ländern registriert. Dies entspricht einer Zunahme um 0,3 Prozent. Die Zuwanderung aus Drittstaaten ging hingegen um 11,3 Prozent auf 44 421 Personen zurück.
Die Mehrheit der neu Zugewanderten kam, um einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. 93 086 Personen wanderten für eine unbefristete Erwerbstätigkeit ein. Das sind 1492 Personen weniger als 2024. Davon stammten 84 487 aus EU-/EFTA-Staaten.
Nach Angaben des Bundes bleibt die Nachfrage nach ausländischen Arbeitskräften vor allem mit dem Personalmangel verbunden. Dieses Phänomen hängt auch mit der Alterung der Bevölkerung zusammen. Dies gilt trotz der Verlangsamung der Wirtschaftstätigkeit.
Im Laufe des Jahres verliessen 82 659 Personen aus der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung die Schweiz. Ihre Zahl nahm um 4,8 Prozent zu. Davon waren 64 103 Staatsangehörige aus EU-/EFTA-Staaten und 18 556 Staatsangehörige aus Drittstaaten.
Der Familiennachzug machte 25,5 Prozent der Zuwanderung aus. Er betraf 42 170 Personen. Diese Zahl ist gegenüber 2024 um 0,6 Prozent zurückgegangen. Von diesen Personen waren 15,4 Prozent Familienangehörige einer Schweizer Bürgerin oder eines Schweizer Bürgers.
Ende 2025 lebten 1 613 486 Staatsangehörige aus EU-/EFTA-Staaten und 800 922 Staatsangehörige aus Drittstaaten dauerhaft in der Schweiz. Die grösste Gemeinschaft bildeten die italienischen Staatsangehörigen mit 350 958 Personen. Es folgten deutsche, portugiesische und französische Staatsangehörige. 2025 wurden 41 134 Personen eingebürgert.
Kommentare
Es gibt noch keine Kommentare. Deine Stimme kann die erste sein.