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Welt Krieg in der Ukraine

Russischer Drohnenangriff auf Zentrale des ukrainischen Geheimdienstes in Kiew

Eine russische Drohne hat die Zentrale des ukrainischen Geheimdienstes SBU im Zentrum von Kiew getroffen, dabei wurden neun Personen verletzt. Präsident Selenskyj hat eine angemessene Antwort angeordnet.

von Redazione 5. September 2026 2 Min. Lesezeit

Eine russische Drohne hat die Zentrale des ukrainischen Nachrichtendienstes SBU im Herzen von Kiew getroffen. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf seinem Telegram-Kanal mit.

Laut Selenskyj zielte der Sprengsatz direkt auf das Büro des Chefs der Behörde, Oleksandr Poklad. Der Präsident präzisierte, dass sich dieser zum Zeitpunkt des Einschlags nicht im Raum befand. Das getroffene Gebäude liegt genau gegenüber der Sophienkathedrale, einem der Wahrzeichen der ukrainischen Hauptstadt, die bei der Explosion ebenfalls beschädigt wurde.

Neun Verletzte im Stadtviertel

Die für das betroffene Stadtviertel gemeldete Bilanz lautet auf neun Verletzte, sieben davon wurden ins Spital gebracht. Die Behörden haben mehrere Strassen in der Gegend gesperrt, um den Rettungseinsatz zu ermöglichen. Selenskyj schrieb, alle Rettungsdienste seien vor Ort im Einsatz und die betroffenen Personen würden die nötige Hilfe erhalten.

Der ukrainische Präsident erklärte, er habe dem Chef des SBU befohlen, auf den russischen Angriff "angemessen, bedeutend und, wenn möglich, verhältnismässig" zu reagieren. Selenskyj fügte hinzu, die ukrainischen Streitkräfte würden diese Antwort unterstützen, ohne genauer zu präzisieren, in welcher Form oder innerhalb welcher Frist dies geschehen könnte.

Der Angriff auf die Zentrale des Geheimdienstes erfolgt am Vorabend eines heiklen diplomatischen Moments. In der Region werden nämlich die amerikanischen Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff erwartet, die in den kommenden Tagen sowohl nach Kiew als auch nach Moskau reisen sollen. Selenskyjs Mitteilung stellt keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Angriff auf den SBU und diesen Reisen her, weist aber auf die zeitliche Nähe der beiden Ereignisse hin, mitten in einem Krieg, der Russland und die Ukraine seit Jahren entzweit.

Bilder und Videos

Almeno 37 morti dopo che un drone russo colpisce un deposito di armi in Ucraina Video: Cross World News

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